Die Türkisch-Deutsche
Gesundheitsstiftung e.V. besteht
seit 1988. Sie wurde von türkischen und deutschen Professoren und Ärzten gegründet, um
die ausländische, besonders aber türkische Patienten zu betreuen. Ein Hauptziel der
Stiftung besteht im Erforschen der spezifischen gesundheitlichen Probleme der in
Deutschland lebenden türkischen Mitbürger und der anschließenden Umsetzung in
präventiv medizinische Maßnahmen.
Der Verein hat ca. 200 ordentliche Mitglieder aus Deutschland, der Türkei sowie aus
anderen Staaten. Auch Politiker aller Parteien beider Länder unterstützen uns durch ihre
Ehrenmitgliedschaft. Neben der Zentrale in Giessen gibt es auch Geschäftsstellen in
Berlin und Stuttgart. Außerdem arbeitet die Stiftung eng mit türkischen
Gesundheitsorganizationen und Ausbildungsstätten in der Türkei zusammen.
Die Türkisch-Deutsche Gesundheitsstiftung trägt sich durch zweckgebundene öffentliche
und private Spenden.
ZIELE UND AUFGABEN DER STIFTUNG |
Aufklärung der türkischen Bevölkerung über Krankheiten und, deren
Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten
Erarbeitung von türkischen Broschüren für Patienten und Ärzte, insbesondere über
Risikofaktoren und Massenerkrankungen
Organisation und Durchführung von Patientenseminaren, um über die Kranheiten
aufzuklären
Durchführung von bilateralen wissenschaftlichen Kongressen zum Austausch von Erfahrungen
Förderung der Beziehungen zwischen türkischen und deutschen Bürgern, insbesondere auf
sozialem und kulturellem Gebiet
Förderung des Gesundheitssystems in der Türkei besonders auf technischem Gebiet. Dazu
werden in Deutschland ausgemusterte aber noch funktionsfähige medizinische Geräte
zusammengestellt und an staatliche Krankenhäuser in der Türkei als Spende geschickt.
Planung und Durchführung von Projekten mit türkischen Jugendlichen für die Ausbildung
als Krankenhauspflegepersonal und verschiedene andere nicht ärztliche Berufe
Projekte zur Erforschung der Erkrankungen der türkischen Mitbürger, um
Präventivmaßnahmen zu erarbeiten
Ausbildung von türkischen Ärzten in Deutschland durch Stipendien von der
Türkisch-Deutschen Gesundheitsstiftung e.V.
Wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Universitäten in Form von gemeinsamen Projekten oder
durch den Austausch von Fachpersonal
WELCHE LEISTUNGEN WERDEN VON DER TDG FÜR MITGLIEDER
GEWÄHRT? |
Kostenloser Übersetzungsdienst für Mitglieder sowohl in schriftlicher wie
in mündlicher Form
Zusendung der türkischen Broschüren und Aufklärungsblätter auf Anfrage
Einzelberatungen zum Thema Gesundheit, Krankheit und Ernährung
telefonische Beratung
bei Erkrankungen in der Türkei können Mitglieder und Familienangehörige Kliniken, die
mit dem Verein zusammenarbeiten, aufsuchen und Hilfe erhalten
Beratung in Rechtsfragen für Mitglieder
Patientenseminare
Unterstützung von Patienten aus der Türkei, ein Visum für die Einreise nach Deutschland
zu erhalten
Fortbildungsmaßnahmen für Ärzte
Wir sind keine Krankenkasse und übernehmen keine Behandlungskosten. Wir
können lediglich Spendenaufrufe machen, um bei der Behandlung von Patienten, die
finanziell nicht in der Lage sind, ihre Behandlung zu tragen, behilflich sein zu können.
Wir behandeln keine Krankheiten und führen keine Therapien durch. Wir können nur beratend
bei der Erkennung und Behandlung von Krankheiten, z.B. mit Diätvorschlägen oder
Vermittlung an andere Institutionen mitwirken.
WIR SIE UNS UNTERSTÜTZEN KÖNNEN? |
Sie können Mitglied der TDG werden und unsere Arbeit durch ihren
Mitgliedsbeitrag unterstützen
Sie können Freunde, Verwandten oder Bekannten von unserer Arbeit berichten und somit
unseren Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung ausdehnen, damit möglichst viele Menschen
von unserer Institution als Anlaufstelle Gebrauch machen können.
Sie können direkt durch Spenden helfen und damit bei der Errichtung von Krankenhäusern
oder deren verbesserte Ausstattung helfen
STIPENDIEN AN TÜRKISCHE ÄRZTE FÜR DIE FACHAUSBILDUNG AN
DEUTSCHEN KLINIKEN |
Seit einigen Jahren vergeben wir Stipendien an Ärzte, die ihre Ausbildung
in der Türkei abgeschlossen haben. Voraussetzung für die Vergabe ist eine mindestens
zweijährige Berufserfahrung und eine Bescheinigung des türkischen
Gesundheitsministeriums darüber, daß ein Bedarf besteht.
Die Ärzte kehren dann in die Türkei zurück, um die gesundheitliche Versorgung in der
Türkei zu verbessern
Sie nehmen außerdem an Forschungsprojekten teil, z.B. "Sekundäre
Interventionsstudie bei in Deutschland lebenden Türken mit nachgewiesenen koronaren
Herzerkrankungen", unterstützt durch das Zentralinstitut der kassenärztlichen
Bundesvereinigung oder "Erhebung von Risikofaktoren und Präventivmaßnahmen"
unterstützt durch die EU-Kommission. Außerdem gibt es eine großangelegte
Hepatitisstudie.
ALLGEMEINE PROJEKTE DER TDG
MIGRATION & GESUNDHEIT |
Hier gibt es das Projekt "Konsultationsstelle zur Ausbildung
türkischer Jugendlicher in Krankenpfelegeberufen" sowie
"Reintegrationsmaßnahmen für in die Türkei zurückgekehrte türkische
Jugendliche-Ausbildung im Gesundheitsbereich". Dieses Projekt wird druch das
Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung unterstützt.
Ein anderes Projekt "Kulturspezifische Ausbildung von Ausländerinnen, insbesondere
islamische, in der Altenpflege" wird seit September 1997 in
Zusammenarbeit mit der AWO
Altenpflegeschule Marburg gestartet und es wird vom Bundesministerium für Arbeit und
Sozialordnung finanziert.
Desweiteren arbeiten wir zusammen mit UNICEF an einem bundesweiten Projekt zum Thema
gesundheit an deutschen Schulen. Hier werden zusammen mit den Gesundheitsämtern
Gesundheitstage organisiert, an denen auch Gesundheitsaufklärungsseminare in türkischer
Sprache gehalten werden. In einer zweiten Phase des Projekts findet an den entsprechenden
Schulen ein Postkartenwettbewerb statt. Schimherr dieses Projektes ist
Bundesaußenminister Klaus Kinkel. In ähnlicher Weise ist auch eine Erweiterung auf
Kindergärten geplant, sowie Schulprojekt, zunächst in Hessen, zum Thema Drogen.
Weiterhin werden zur Erstellung eines Leitfadens für deutsche Beratungskräfte und
Gemeinschaftsverpflegungsstellen (wie Krankenhäuser usw.) die Ernährungsgewohnheiten der
in Deutschland lebenden türkischen Migranten erfasst und analysiert. Dieses Projekt wird
von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung unterstützt.
Zweigstellen der Bundeszentrale Giessen:
Berlin: 030-8055324 / Stuttgart: 0711-569060
Tel. 0641-9661160 - Fax:
0641-96611629
e-mail: tdg-Stiftung@freenet.de
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