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Kalligrafie/Hat

Am Anfang der islamischen Kunst war die
Kaligrafie
Die Kaligrafen, die die Offenbarung des Koran schriftlich
festhielten, haben mit Feder und Rohr geschrieben. Zu Ihnen
gehörte  auch  der Schwiegersohn des Propheten,  Ali ( 4. Kalif
600/661 n.Chr.). Nach einer Empfehlung des Propheten sollte Ali „ die
einzelnen  Wörter  eng schreiben,  die Abstände  dazwischen  sollten aber
genügend sein und das Schreibrohr spitz  geschnitten.“ man verschönerte den
Koran,  schmückte Moscheen,  Paläste,  Brunnen, Grabmäler und Wohnungen
Neben  heiligem Inhalt gab es Kaligrafien aus dem Alltag mit gegenständlichen, tieri-
schen, floralen, ornamentalen, spiegelnden und füllenden Motiven. Die größten Kaligrafien
der Welt befinden sich in der Ayasofya Moschee in Istanbul. Sie haben einen Durchmesser von
8 Meter  und  wurden  von Mustafa Izzed  Efendi ( 1801-1870) gemalt.  Es gab auch berühmte
Kaligrafinnen: Müseref oder Güzide Celebi Hanim. Auch die Sultane waren fleißige Künstler. Sultan Abdul
Mecid oder Sultan Abdul Hamid Han. Es gibt viele Stilrichtungen in der Kaligrafie, Kufi, Sülüs. Talik, Divani, Rika
u.a. Es ist verboten den Menschen realistisch darzustellen. Jeder Buchstabe hat eine menschliche
Beziehung und einen mathematischen Zahlenwert „Algebra“. Die islamische Kunst war von Anfang an ein abstrakter Kunststil.
Die Farbpalette war sehr bunt; Gold und Silber wurden häufig verwendet.

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  Hasan Temiztürk